Ihre IT beschleunigen mit DevOps-Ansatz

Donnerstag, 05. Juli 2018, 08:00 Uhr

Ihre IT beschleunigen mit DevOps-Ansatz

DevOps beschreibt einen Prozessverbesserungs-Ansatz aus den Bereichen der Softwareentwicklung und Systemadministration. DevOps ist ein Kunstwort aus den Begriffen Development (englisch für Entwicklung) und IT Operations (englisch für IT-Betrieb). In diesem Beitrag zeigen wir, wie Sie mit diesem Ansatz Ihre IT beschleunigen können.

Unternehmen stehen unter Zugzwang seitdem sich die Erwartungen der Konsumenten grundlegend geändert haben. Vorbei sind die Zeiten, in denen die IT-Abteilung einmal im Jahr eine größere Aktualisierung vornehmen konnte. Inzwischen werden Anwendungen zwar immer öfter agil entwickelt und im Zweiwochenrhythmus getestet. Bis diese aber durch die internen Qualitäts- und Betriebsprozesse in Produktion gelangen, vergehen oft noch einige Tage oder Wochen. Nicht nur die verwendeten Werkzeuge, sondern auch die dahinter verborgenen Prozesse verzögern die Inbetriebnahme.

 

Aktuelle Tools

Um flexibler, schneller und kostengünstiger auf neue Anforderungen reagieren zu können, werden agile Prozesse und Werkzeuge benötigt. Bisher wendeten die Verantwortlichen agile Methoden wie Scrum vor allem in der Software-Entwicklung an. Mit der DevOps-Bewegung kommen diese Methoden nun auch im Betrieb zur Umsetzung. DevOps unterstützt das Technical Release Management, Software Configuration Management und Environment Management und dadurch auch die Übergabe einer Applikation von der Vorproduktion in eine Produktionsumgebung. Aktuelle Tools und Methoden ermöglichen es, die Komplexität einer Applikation sowie ihrer Abhängigkeiten einfacher zu handhaben und anfallende Tätigkeiten zu standardisieren. Auftretende Veränderungen werden von Beginn an berücksichtigt, wodurch sich das damit verbundene Risiko deutlich reduzieren lässt.

 

Automatisierung

Eine umfassende Automatisierung bei Aufbau, Konfiguration und Betrieb von Systemen ist fast zwingende Voraussetzung für den Erfolg von DevOps. Auch Virtualisierung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Viele Software-Hersteller, aber auch Cloud-Anbieter, erweitern kontinuierlich ihren Funktionsumfang. So sind Möglichkeiten zur Automatisierung und Orchestrierung in fast allen Werkzeug-Suiten vertreten. Die Überschneidungen einzelner früher dedizierter Werkzeuge werden immer größer. Das sorgt für Verunsicherung vieler Unternehmen – wird auf die richtigen Hersteller gesetzt? Hinzu kommt eine relativ große Bandbreite an Open Source-Werkzeugen, die mittlerweile ausgereift sind und teilweise bereits im großen Stil eingesetzt werden. Unternehmen wie Facebook, Google und eBay machen dies vor.

 

Virtualisierung

Grundgedanke der weiterführenden Virtualisierung ist die maximale Abstraktion der Bestandteile einer Applikation und Fokussierung auf die einfache Portabilität. Anstatt Server und Betriebssystem werden exakt zugeschnittene Komponenten bereitgestellt. Um die Container zu bestücken, gibt es eine große Auswahl vorgefertigter Bausteine, die auf eine einheitliche Weise in einem Repository verfügbar sind. Ähnlich, wird der Code und Artefakte für die Infrastruktur genauso wie der Sourcecode versioniert verwaltet, um so ein Single Repository of Truth für das gesamte System zu haben.

 

Cloud-Lösungen

Inzwischen haben alle Cloud-Anbieter ihr Angebot auch um gemanagte Container-Cluster-Lösungen, Container as a Service (CaaS) oder auch um DevOps-Dienste in der Cloud ergänzt. Um auch den Trend zur Poly-Cloud zu unterstützen gibt es inzwischen auch Frameworks und Werkzeuge, um Cloud-Infrastrukturen und Dienste weitgehend herstellerunabhängig aufsetzen und anpassen zu können.

Die Anwendungsentwickler wollen sich immer weniger Gedanken über Aufbau und Betrieb der Systeme machen. Dieses Grundbedürfnis macht die Nutzung von Cloud-Diensten als Basis für Entwicklungen immer interessanter. Vor allem bei Cloud-Diensten liegt der Fokus auf der Bereitstellung eines Service, bei dem der Nutzer sich möglichst nicht mehr um den klassischen Betrieb oder um Aktualisierungen kümmern muss.

 

Einführung von DevOps

Wenn Betrieb und Entwicklung bei DevOps schon frühzeitig zusammenarbeiten, können diese voneinander lernen. Dementsprechend muss Raum geschaffen werden, der Fehler zulässt. Sonst wird sich kein Unternehmen trauen, diese Innovation zu erproben. Dabei spielt auch die verfügbare Zeit eine wichtige Rolle. Hier müssen ausreichende Ressourcen für die Einführung und den Lernprozess verfügbar sein. DevOps beinhaltet immer einen stetigen Lern-, Veränderungs- und Verbesserungsprozess. Manchmal braucht es Wanderer zwischen den Welten, die beide Seiten verstehen und zwischen ihren widersprüchlichen Interessen vermitteln können.

 

Fazit:

Da es sich bei DevOps um einen Ansatz handelt, der den gesamten Entwicklungs- und Betriebsprozess betrifft, sollten Verantwortliche die bestehenden Vorgehensweisen und Zuständigkeiten überdenken. Um nachhaltig Vorteile zu erzielen, ist es wichtig, dass alle gemeinsam an der kontinuierlichen Verbesserung beteiligt sind und sich ihr Arbeiten danach ausrichtet. Somit können agile Praktiken die IT-Organisation nachhaltig verändern.

 

CompuSafe arbeitet seit Jahren mit kompetenten IT-Sicherheits-Experten zusammen. Wenn Sie Ihr Unternehmen jetzt in der IT zukunftsfähig machen wollen, können wir gemeinsam eine Lösung für Sie finden. Kontaktieren Sie uns am besten gleich!

 

Quellen:

https://www.computerwoche.de/a/wie-devops-die-it-beschleunigen,3071433?tap=6e30696395ec21604aba6620f33543fd&utm_source=Nachrichten%20morgens&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter&r=5687773110595510&lid=873100&pm_ln=13

http://www.it-administrator.de/themen/netzwerkmanagement/fachartikel/185130.html

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