Erfolgreiche IT – Administration

Donnerstag, 01. Februar 2018, 11:48 Uhr

Fünf Trends haben sich im vergangenen Jahr etabliert: Software-Defined Networking, Open Source-basierte Automatisierung, das Internet der Dinge und die hybride IT. Administratoren müssen sich heute nicht mehr nur um Router, Switche, Paketdurchläufe und Ports kümmern.
In diesem Beitrag zeigen wir, wie Sie den Wandel in der Netzwerkwelt erfolgreich im Unternehmen umsetzen.

 

Je stärker moderne Rechenzentren konsolidiert werden, desto mehr haben es Netzwerkadministratoren mit komplexen Netzwerken und vernetzen Technologien zu tun. Daher wird es immer wichtiger, sich mit den unterschiedlichsten Netzwerkfunktionen gut auszukennen und entsprechend geschult zu sein.
Diese Änderungen bringen erwartungsgemäß Vor- und Nachteile mit sich. Langfristig wird die Einführung der IT der nächsten Generation jedoch den Umsatz des Unternehmens und der IT-Abteilung steigern und gleichzeitig die Verwaltung und Überwachung von Netzwerken effizienter machen.

 

Erfolg mit hybrider IT
Auch wenn die Cloud den Anspruch erhebt, die Abläufe zu vereinfachen, hat die IT die Aufgabe, Cloud-Dienste zu verwalten und kann für die Leistung von Netzwerken verantwortlich gemacht werden, die das Unternehmen noch nicht einmal besitzt.
Gleichzeitig werden Rechenzentrumstechnologien zusammengeführt, um das Cloud Computing zu ermöglichen, sodass Netzwerkadministratoren nicht mehr länger isolierte Experten bleiben können. Stattdessen benötigen wir ein sehr viel breiteres Verständnis anderer wichtiger Infrastrukturelemente im Rechenzentrum und müssen wissen, wie diese Elemente zusammenwirken, um hybride IT-Dienste bereitzustellen und zu unterstützen. Der Schlüssel zum Erfolg einer hybriden IT-Strategie besteht darin, die virtuelle Mauer zwischen dem physischen Rechenzentrum und der Cloud abzureißen und für mehr Transparenz zu sorgen. Das bedeutet: Netzwerkmanager sollten einen genauen Überblick über die Pfade des Anwendungsdatenverkehrs und die Dienstqualität von der lokalen Umgebung in die Cloud und zurück haben. Auf diese Weise können wir unsere Zeit dringlicheren Problemen widmen und mehr über aufstrebende Technologien wie SDN (Software-Defined Networking) lernen oder darüber, wie wir das Internet der Dinge (IoT) im Unternehmen einsetzen können.

 

Automatisierung der Netzwerke
Auch die Möglichkeiten zur Netzwerkautomatisierung haben zum Wandel der Netzwerke beigetragen. Überraschenderweise erledigen viele Netzwerkadministratoren einige der monotonsten Aufgaben aber immer noch manuell. Die Automatisierung von Konfiguration, Bereitstellung, Betrieb, Orchestrierung und Verwaltung spart jedoch nicht nur eine Menge Zeit und Ressourcen, sondern maximiert auch die Effizienz des Netzwerks und des Teams – und menschliche Fehler sind immer noch die häufigste Ursache für Netzwerkausfälle.
Netzwerkadministratoren, die begonnen haben, die Automatisierung in die Netzwerkverwaltung einzubeziehen (entweder über eigene Skripte oder über Drittanbieter-Anwendungen), sparen einiges an Zeit. Diese Zeit können sie wiederum einsetzen, um sich auf andere Bereiche des Netzwerks zu konzentrieren, ohne sich Gedanken um die Grundlagen machen zu müssen. Insbesondere das Wachstum von Open Source bietet IT-Experten mehr Möglichkeiten, eigene Makros und Skripte zu schreiben, um zahlreiche Verfahren zu automatisieren. Das Ändern von Administratorkennwörtern beispielsweise ist bekanntermaßen zeitaufwendig, kann jedoch mithilfe einer Reihe von Skripten unkompliziert automatisiert werden. Damit die Automatisierung wirklich erfolgreich ist, müssen Netzwerktechniker sie durchgehend testen. Open Source ermöglicht auch regelmäßige Tests, um sicherzustellen, dass menschliche Fehler nicht durch die Fehler von Maschinen ersetzt werden.

 

Herausforderung Internet der Dinge (IoT)
Die stetige Integration Tausender IoT-Geräte in Unternehmensnetzwerke bereitet Netzwerkmanagern zunehmend Anlass zur Sorge. Ende 2016 machten die Angriffe, bei denen Malware auf IoT-fähigen Druckern und anderen Bürogeräten installiert wurde, deutlich, dass das Internet of Things unzählige potenzielle Schwachstellen für die Netzwerksicherheit bereithält, auf die sich die Administratoren von heute vorbereiten müssen. Solange die Branche noch nicht die Phase „2.0“ für IoT-Geräte erreicht hat, in der die Sicherheit durchgehend im Vordergrund steht, sollten IT-Fachleute diese Geräte immer vorher testen und einige Zeit überwachen, bevor sie sie in ihre Unternehmensnetzwerke einsetzen.
Man sollte zunächst klein anfangen, ein paar Testgeräte vernetzen und diese ganz genau überwachen, um festzustellen, wie sie sich verhalten und wie sie mit dem Netzwerk interagieren. Solche Vorbereitungen entschärfen einen der Hauptstreitpunkte unter IT-Experten, nämlich die Angst vor dem Unbekannten (in diesem Fall die Angst davor, IoT-Geräte einzubinden, ohne zu wissen, welche Änderungen dadurch ausgelöst werden). Mit einem Überwachungstestlauf können die Ausgangswerte für Funktionen ermittelt und herausgefunden werden, was den „normalen“ Betrieb ausmacht. Denn, wenn man nicht weiß, was eigentlich der normale Standard ist, wird es um einiges schwieriger, Leistungs- oder Sicherheitsprobleme auszumachen. An dieser Stelle können entsprechende Verfahren und Richtlinien entwickelt und diese auf Unternehmensnetzwerke übertragen werden. Das Wichtigste ist Vertrauen.

 

Moderne Netzwerke besser administrieren
Letztendlich sind wir bei der Verwaltung der heutigen Netzwerke gezwungen, uns weiterzuentwickeln, wenn wir am Ball bleiben und in der Branche bestehen wollen. Nachfolgende Punkte helfen, moderne Netzwerke besser zu verwalten:

 

Mit Kollegen vernetzen: Das Networking mit anderen IT-Experten und
Netzwerkspezialisten auf Branchenveranstaltungen und Herstellerkonferenzen ist eine
wichtige und besonders wertvolle Ressource, wenn es darum geht, neue Technologien und
Implementierungsstrategien besser kennenzulernen. Erfahrungen aus dem Alltag und Best
Practices, wie andere Unternehmen beispielsweise SDN-Umgebungen testen und
bereitstellen, können einem angesichts der schnellen Veränderungen bei diesen
Technologien helfen, früh auf neue Entwicklungen zu reagieren. Gut zu wissen ist
außerdem, dass viele Hersteller von Produkten, die beispielsweise SDN ermöglichen,
kostenlose Schulungen anbieten – eine Möglichkeit, die IT-Experten unbedingt nutzen
sollten.

 

Neue Kenntnisse: Netzwerkadministratoren müssen heute eine breitere Palette an
Fähigkeiten und Kenntnissen erwerben. Besonders wichtig sind zunächst
netzwerkspezifische Fertigkeiten wie das Programmieren und die Skripterstellung (für eine
agilere Automatisierung). Sich gedanklich an der Konfiguration zu orientieren, die
fälschlicherweise eine gewisse Kontrolle über die verwalteten Geräte impliziert, ist nicht
zielführend. Stattdessen sollte man eher wie ein Entwickler denken. Gleichzeitig wird es
jedoch immer wichtiger, allmählich zum IT-Generalisten zu werden und die
unterschiedlichsten Infrastrukturelemente sowie deren Zusammenwirken zu kennen und zu
verstehen. Rechenzentren werden immer stärker zusammengeführt und Netzwerkteams
müssen gut mit dem Rest der IT-Abteilung zusammenarbeiten, um Qualität und Leistung
sicherzustellen.

 

Monitoring einsetzen: Eine der besten, aber gelegentlich
unterschätzten Methoden zur Pflege eines effektiven Netzwerks ist die Implementierung
einer umfassenden Überwachungsstrategie. Die Etablierung der Überwachung als
grundlegende IT-Kernfunktion bietet Unternehmen und der IT einen entscheidenden
Mehrwert: Die IT-Abteilung erhält die Möglichkeit, unterschiedliche Datenpunkte
von verschiedenen Überwachungstools und -diensten in entscheidungsrelevante
Informationen umzuwandeln. Hierbei wird alles miteinbezogen, und das aus einem
ganzheitlichen Blickwinkel. Insbesondere bei der Einführung einer oder mehrerer der
genannten neuen Technologien ist eine genaue Kenntnis der Ausgangsleistung und des
Leistungsverlaufs der Umgebung unverzichtbar und die Basis für zukünftige
Implementierungen.

 

Fazit:

Netzwerkadministratoren müssen sich wesentlichen Herausforderungen stellen:
die Implementierung der hybriden IT sowie im Blick haben, was neue Entwicklungen wie die Verbreitung von IoT-Geräten in Unternehmensnetzwerken und Software-Defined Networking (SDN) mit sich bringen.
CompuSafe arbeitet seit Jahren mit IT-Experten zusammen. Wenn Sie Ihr Unternehmen jetzt in der IT zukunftsfähig machen wollen, können wir gemeinsam eine Lösung für Sie finden. Kontaktieren Sie uns am besten gleich!

 

Quellen:
Die Schlüssel zum Erfolg in Sachen IT-Administration
Fünf Dinge, die Sie als Datenbank-Administrator wissen müssen

Der Beitrag Erfolgreiche IT – Administration erschien zuerst auf Compusafe Data Systems AG.


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